Tarek Ali
Facharzt für Allgemeinmedizin
Akupunktur - Homöopathie - Komplementärmedizin - rituelle
Beschneidung

 

Rituelle Beschneidung (Zirkumzision, türkisch: "Sünnet")

Eine Beschneidung (Synonym: Zirkumzision, Beschneidung der Vorhaut) ist die teilweise Entfernung der männlichen Vorhaut. Gründe für die Beschneidungen sind neben medizinischen Indikationen häufig hygienischer, religiöser und kultureller Natur. Eine Beschneidung ist üblich für Jungen des jüdischen und muslimischen Glaubens. Auch Jesus wurde laut Bibel beschnitten.

Die Kosten einer rituellen Bescheneidung werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Eine Beschneidung wird bevorzugt 10 Tage nach der Geburt durchgeführt. Das Kind muss hierzu völlig gesund sein.

Bei der Beschneidung wird nach der Betäubung des Penis die Vorhaut abgetrennt und die Wunde sorgfältig vernäht.

Folgende mögliche Komplikationen sind zu nennen:

  • Wundheilungsstörungen und Wundinfektionen
  • Blutungen

Die Operation kann in lokaler Betäubung, Spinalanästhesie oder in Vollnarkose durchgeführt werden. Sie wird meist ambulant durchgeführt.

Die Beschneidung ist ein sicheres Verfahren, um Komplikationen einer Phimose zu vermeiden. Sie kann auch nach genauer Aufklärung prophylaktisch durchgeführt werden.

Hinweis: Nach der Debatte um das Thema Beschneidung ist auf Bundesebene rituelle Beschneidung - nur mit schriftlicher Zustimmung der Erziehungsberechtigten - erlaubt.

Für muslimische Eltern ist eine Beschneidung von Jungen selbstverständlich.

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