Tarek Ali
Facharzt für Allgemeinmedizin
Akupunktur - Homöopathie - Komplementärmedizin - rituelle
Beschneidung

 

Schröpfen - Schröpftherapie

Die Schröpftherapie (Schröpfen) bezeichnet eine Methode der komplementären Medizin. Sie zählt zu den ältesten Therapieverfahren und wurde schon ca. 3000 v. Chr. auf einem mesopotamischen Arztsiegel dargestellt. Auch im alten Griechenland und danach in der Blütezeit der arabischen und islamischen Medizin wurde Schröpfen für verschiedene Krankheit benutzt. Seit etwa 4.000 Jahren nutzen die Chinesen das Schröpfen, Akupunktur und Kräuter für Ihre Patienten.


Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren. Es wird aus naturheilkundlicher Sicht zu den ausleitenden Verfahren gezählt.

Die Wirkungen der Schröpftherapie sind schulmedizinsch nicht erwiesen. Neue Erkenntnisse bestätigen, dass jedes Dermatom und Hautfläche korrespondiert mit einem bestimmten inneren korperlichen Organ. Beim Schröpfgläser-Vakuum kann der Arzt die Verfärbung bzw die Durchblutung der Dermatom erkennen und auf die Vitalität des korrespondierenden Organs schließen.

Die Ausleitung der Bindgewebe hilft dem Organ dabei die Durchblutung bzw. die Organfunktion zu aktivieren und behebt die Symptome.

Das Verfahren:  Bei der Schröpftherapie werden dem Patienten Schropfgläser (Schropfköpfe) aufgesetzt, die mit Hilfe von Unterdruck dazu führen, dass Schadstoffe aus dem Körper ausgeleitet werden.

Der Unterdruck wird im Schröpfglas mit Hilfe einer speziellen elektrischen Saugpumpe erzeugt.

Vor der Schröpftherapie sollte der Patient ausreichend warme Flüssigkeit zu sich nehmen und nichts essen. Im Anschluss sollte sich den restlichen Tag ausgeruht werden.

Behandlungserfolge hierzu wurden in meiner Praxis belegt (Schulmedizinische Studien liegen hierzu nicht vor).

  • Mirgräne
  • Rückenschmerzen
  • Asthma Bronchiale
  • Periodenschmerzen bei Frauen
  • Herzklopfen und Angstzustände

Bei folgenden Erkrankungen darf keine Schröpftherapie durchgeführt werden:

  • Störungen der Blutgerinnung
  • Anämie (Blutarmut)
  • Hauterkrankungen wie Ekzem oder Dermatitis

In seltenen Fällen kann es zu einer kurzfristigen Verschlechterung der Beschwerden kommen (Phänomen der Erstverschlimmerung). Man kennt das Phänomen der Erstverschlimmerung nicht nur in der Schröpftherapie. Auch in der Homöopathie und traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist dieses Phänomen bekannt.

Die Schröpftherapie stellt eine risikoarme komplementäre Maßnahme zur begleitenden Therapie.

Hinweis zu den diagnostischen, therapeutischen Möglichkeiten

Die hier aufgeführten Informationen dienen dazu, Ihnen diagnostische oder therapeutische Möglichkeiten aufzuzeigen. Es soll nicht der Eindruck erweckt werden, dass diesen ein Heilversprechen zugrunde liegt. Ebenso wenig kann aus den Ausführungen abgeleitet werden, dass Linderung oder Verbesserung eines Krankheitszustandes garantiert oder versprochen werden. Dies ist übrigens bei allen medizinischen Behandlungen so, unabhängig, ob diese eine klassische schulmedizinische oder eine naturheilkundliche Behandlung ist.

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